Reisetagebuch vom Great Barrier Reef – Teil 2

11 Mai

Die Recherchereise am australischen Great Barrier Reef geht weiter. Diesmal tauchen Yadegar Asisi und Creative Director Mathias Thiel auf einer Schnorcheltour erstmals unter die Wasseroberfläche ab. Ein Bericht von Mathias Thiel.

Begegnung mit einer Schildköte (c) asisi

 

Nach dem Helikopterflug über verschiedene Riffe war als nächstes eine Schnorcheltour an der Low Isle vor Port Douglas geplant, um die Strukturen, die wir schon aus der Höhe entdecken konnten, aus nächster Nähe zu erkunden. Dabei entstanden Aufnahmen im flachen Wasser, die schon einen ersten Eindruck der Welt unter dem Meeresspiegel liefern.

Lichtspiel im flachen Wasser (c) asisi

 

Nun möchten wir weiter in die Tiefe gehen. Für die nächsten Tage sind Tauchgänge geplant, die uns und die Kameras etwa vier bis acht Meter unter die Wasseroberfläche bringen werden. Da wir für unsere Aufnahmen auf das Sonnenlicht angewiesen sind, ist diese Tiefen ideal.
Nur Licht bringt die natürliche Färbung der Korallen zum Vorschein. Auf künstliches Licht möchten wir so weit wie möglich verzichten, da es den Eindruck der Unterwasserwelt mit deren Lichtspiel und Farbspektrum verfälscht.

Unter Wasser treffen wir so manchen Riff-Bewohner (c) asisi

 

Man darf sich das australische Great Barrier Reef nicht wie eine Aquarium-Situation vorstellen, in der sozusagen laborähnliche Bedingungen herrschen. Hier bestimmen Tiefe, Strömungen, Sonnenlicht und Schwebeteilchen die Sicht. Mit zunehmender Tiefe verschwinden die Farben fast vollständig.

Kleine Fischschwärme zwischen Korallen (c) asisi

 

Es sind einige erste Aufnahmen entstanden, die ein Gefühl für die Welt unter Wasser vermitteln. Nun sind wir richtig gespannt auf das freie Schweben während eines Tauchgangs, der uns neue, noch bessere Ansichten des Riffs und sicher atemberaubende Einblicke ermöglichen wird.
Wir werden berichten …

 

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