#MuseUp: Twitter-Event im Panometer Dresden

9 Mrz

Für unser neues Panorama DRESDEN 1945 veranstalteten wir vergangene Woche ein MuseUp mit interessierten Twitterern und Bloggern aus der Dresdner Social-Media-Community. Ein Nachbericht von Organisator Levin Klocker.

(c) @MissLeeaSays

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MuseUps sind Events für Twitterer in Museen und Ausstellungseinrichtungen: Im Rahmen einer exklusiven Führung wird zu bestimmten Hashtags getwittert: Dieses Mal #MuseUp, #DRESDEN1945 oder #PanometerDRESDEN. Mit Smartphones bewaffnet generieren die Twitteratis Bild und Text zu den Ausstellungsinhalten und lassen so auch ihre zahlreichen Follower im Netz die Führung miterleben – virtuell, weltweit und in Echtzeit.
Wir hatten zuvor bereits ein spannendes MuseUp im Berliner Panorama DIE MAUER veranstaltet und waren vom positiven Echo der Dresdner Twitter-Community überrascht!

17:45 Uhr, das Panometer war leer.
Nach offiziellem Ende der Besucherzeit machte ich einen letzten Rundgang im verlassenen Panoramaraum, wo das 3.500 m²-Bild noch wuchtiger und eindrucksvoller auf mich wirkte als sonst. Währenddessen versammelten sich die Ersten vor dem Eingang.

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Kurz nach 18 Uhr waren dann alle 23 Teilnehmer eingetroffen – mit vollen Akkus und leeren Speicherkarten. W-Lan-Zugang und Hashtags gespeichert und es ging los…
Nach meiner Begrüßung führte Markku Weber die Gäste durch die Begleitausstellung. Für den erfahrenen Besucherführer sicher eine besondere Situation, da sein Publikum an diesem Abend größtenteils mit gesenkten Köpfen zuhörte und in die Smartphones tippte. Ich beobachtete, wie er an jedem Augenkontakt kleben blieb.

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Dann bestiegen wir im verdunkelten Panoramaraum alle zusammen die 15 Meter hohe Aussichtsplattform. Als wir die Panoramainszenierung mit Licht und Ton starteten, trat ein Zustand ein, den ich schon des Öfteren beobachtet hatte: Stille.
Im ersten Moment ist fast jeder von der gewaltigen Wirkung des 360°-Kunstwerks rundum eingenommen. Doch wenige Minuten später fingen die ersten Handydisplays um mich herum wieder an zu leuchten.

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Abschließend fanden sich unsere Twitterer im Auditorium für unseren Begleitfilm ein, der in Zeitzeugeninterviews die Zeit nach 1945 beleuchtet. Ich nutzte die Gelegenheit, um einige Getränke für ein letztes Zusammenkommen im Bistro vorzubereiten und auf meinem Handy zu rekapitulieren, was sich in der Twitterwelt getan hatte.

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Nach einer zweistündigen Zeitreise ins zerstörte Elbflorenz zur Stunde Null verließen uns unsere ergriffenen Gäste wieder – mit vollen Speicherkarten und leeren Akkus.

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Ein sehr interessantes und bewegendes Treffen in der physischen und virtuellen Welt ging zu Ende und wir konnten das Panometer nach rund 434.000 Tweet-Impressionen zufrieden abschließen. Auf dem Weg nach Berlin ein letztes Dankeschön an alle Teilnehmer unseres MuseUps, das gewiss nicht das letzte war.
Die Zusammenfassung des Events gibt es hier im storify.

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