Asisi Künstlerwerkstatt: Mathias Thiel gestaltet Begleitausstellung zu Great Barrier Reef

4 Mai

Diesen Herbst eröffnen wir das neue Panorama GREAT BARRIER REEF. Die Begleitausstellung zum Panorama des Korallenriffs gestaltet Creative Director Mathias Thiel in enger Absprache mit Yadegar Asisi, mit dem er momentan auf Recherchereise in Australien unterwegs ist.

 

Mathias Thiel mit Art Director Sandra Knüpfer und Architektin Ginny Lehmann

Mathias Thiel mit Art Director Sandra Knüpfer und Architektin Ginny Lehmann

 

Die Panoramaprojekte in den Panometern Leipzig und Dresden werden von uns in der Regel um eine thematisch zugehörige Ausstellung ergänzt. Die Arbeiten daran beginnen meist dann, wenn die Erstellung des Panoramas schon weit vorangeschritten ist, sodass die inhaltliche Ausrichtung der Ausstellung darauf abgestimmt werden kann. In ersten Gesprächen kläre ich dann mit Yadegar Asisi die Schwerpunkte und Themen, die ihm besonders wichtig sind, woraufhin ich ein erstes inhaltliches Konzept vorschlage.

 

erste Ideen werden plastisch umgesetzt

erste Ideen werden plastisch umgesetzt

 

Strohhalme werden für das Modell eingesetzt

Modellbau mit Strohhalmen

 

In der Regel handelt es sich bei diesem ersten Konzept um Headlines und erste Beschreibungen der räumlichen Atmosphäre bzw. der Raumabfolge – der Fokus liegt hier mehr auf der Dramaturgie, sprich: Wie steigt der Besucher in die Ausstellung ein, welches Thema braucht welchen Raum bzw. welche Stimmung oder an welcher Stelle wird das Panorama eingebunden. Parallel beginnen die Abstimmungen mit wissenschaftlichen Beratern und der räumliche Entwurf.

 

Ideensammlung

Die „Dramaturgie“ der Ausstellung entsteht…

 

Im Falle des Great Barrier Reefs haben wir ein kleines Team zusammengestellt und mehrere Tage an Modellen, Skizzen und ersten Visualisierungen gearbeitet. Die ersten Entwürfe sind noch sehr frei und wir spielen mehr mit Formen, Farben und Stimmungen. Es braucht eine gewisse Zeit, um das Thema vollends in sich aufzunehmen und erst dann befindet man sich in einem Zustand, in dem man fast jeglichen Einfluss von außen in Verbindung mit der Entwurfsaufgabe setzt – nur so entstehen Ideen und Entwürfe.
Welche wir davon beibehalten, überarbeiten oder durch neue ersetzen, werden unser derzeitiger Aufenthalt in Port Douglas, die Tauchgänge am Riff und die Arbeit der kommenden Wochen zeigen.

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