asisi Künstlerwerkstatt: Einblick in die Arbeit von Creative Director Mathias Thiel

25 Nov

Derzeit wird der historische Gasometer Pforzheim behutsam saniert und als Ausstellungsfläche für die 360°-Panoramen von Yadegar Asisi umgebaut. Den Auftakt macht ab 6. Dezember 2014 das Panorama zur antiken Weltmetropole ROM312, wofür eine eigene Begleitausstellung konzipiert wurde. Mathias Thiel, Creative Director von asisi, reiste nach Süddeutschland um der Ausstellungsbeleuchtung den letzten Schliff zu geben. Ein Bericht seiner Reise.

Beleuchtungsarbeiten im Gasometer Pforzheim (c) asisi

Beleuchtungsarbeiten im Gasometer Pforzheim (c) asisi

 

Der Bau des Gasometers in Pforzheim liegt in den letzten Zügen: Das neue Foyergebäude und auch der zylindrische Neubau innerhalb der historischen Struktur bekommen ihre Fassaden. Ebenso sind der Innenausbau und die begleitende Ausstellung zum Panorama ROM 312 mittlerweile im Finish. Architektin Ginny Lehmann leitet die Umsetzung und ist bereits seit einigen Tagen vor Ort.
Nun war es an der Zeit, die finale Beleuchtung der Ausstellung nach unseren Vorstellungen einzurichten. Hierfür bin ich mit Art Director Sandra Knüpfer und unserem 3D-Projektmanager Matthias Meye für mehrere Tage nach Pforzheim gereist, um den Räumen und Installationen ihre entsprechenden Stimmungen zu verleihen.

Ausstellungsraum zu Konstantin dem Großen (c) asisi

Ausstellungsraum zu Konstantin dem Großen (c) asisi

 

Unsere Ausstellungskonzepte folgen immer einer bestimmten räumlichen Dramaturgie. Jeder Raum braucht seinen eigenen Charakter, sei es durch die Beschaffenheit des Raumes selbst, durch eine besondere Lichtkomposition oder ein markantes Farbspiel. Die visuelle Brücke ist entscheidend dafür, dass die Exponate und Ausstellungsinhalte ihre Wirkung voll entfalten und den Besucher erreichen können. Letztlich sind persönliche Erinnerungen an Erlebnisse wie einen Ausstellungs- oder Panoramabesuch meist stark an Bilder gekoppelt.

Konstantin-Skulptur (c) asisi

Konstantin-Skulptur (c) asisi

 

In Pforzheim wird der Besucher blutrot ausgeleuchteten Räumen, engen, dunklen Gassen oder auch einer raumhohen Lichtinstallation begegnen.  Den Höhepunkt erlebt er schlussendlich auf ca. 15 Metern Höhe, wenn er von der Besucherplattform aus ins Panorama eintaucht. Am 6. Dezember ist es soweit und der Gasometer Pforzheim öffnet seine Türen.

Hier geht’s zur Facebook-Seite vom Gasometer Pforzheim!

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