EVEREST zeigt Mandala-Streuung und andere buddhistische Rituale

10 Feb

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In Yadegar Asisis Panorama-Ausstellung ist live mitzuerleben, wie buddhistische Mönche ein Sandmandala streuen. Dies ist ein aktualisierter Beitrag. In einer Fotoserie ist jetzt zu sehen, wie das Mandala nach und nach entsteht.

1. Februar: EVEREST ist eröffnet. Am Samstag ging es los im asisi Panometer in Leipzig. Vor gut drei Wochen war dort noch AMAZONIEN, die Panorama-Schau zum brasilianischen Regenwald, zu sehen. In kurzer Zeit wurde das Panometer für die neue Ausstellung hergerichtet. Panorama und begleitende Exponate fanden ihren Platz. Es wurde an einigen Stellen umgebaut und im Panorama-Innenrund entstand ein weißer Raum, der bei EVEREST eine zentrale Rolle spielt.

Unter dem Besucherturm können seit Ausstellungs-Eröffnung am vergangenen Wochenende drei tibetische Mönche beobachtet werden, wie sie ein Sand-Mandala streuen. Dieses farbige Bild stellt ein Symbol für die Vergänglichkeit des Daseins dar. In den nächsten Wochen führen Karma Hoiser Lama, Tenzin Sangpo Lama und Ngawang Thogme Lama immer um 10:15 Uhr ein Morgenritual aus. Viermal täglich – um 11, 12:30, 14:30 und 16:30 Uhr – gibt es außerdem ein gesungenes, buddhistisches Mantra.

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Weihung eines buddhistischen Stein-Stupas, der für EVEREST im Panometer gemauert wurde.  Karma Hoiser Lama aus Nepal zeigt wie es geht (Foto: Tom Schulze © asisi).

Bis 3. Juni ist „EVEREST – Erlebnis zwischen Expedition und Tradition“ von Panorama-Künstler Yadegar Asisi in Leipzig zu sehen.

Das Mandala soll Anfang März fertig sein. Danach wird es zusammengefegt und in einer Zeremonie in den nächsten Fluss – die Pleiße oder Elster – gestreut.

Foto zu Beginn des Beitrags: Blick auf einen Teil des 360°-Panoramas vom höchsten Berg der Erde. Der Betrachter schaut aus sechs Metern Höhe auf das Panorama (Tom Schulze © asisi).

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