Warum eigentlich Panometer?

16 Jun

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Panoramakünstler Yadegar Asisi präsentiert seine weltgrößten 360-Grad-Gemälde in Leipzig und Dresden in sogenannten Panometern. Was bedeutet der Begriff?

Panoramahäuser gab es in der Vergangenheit unzählige, nur einige wenige sind übrig geblieben. Auf der Suche nach geeigneten Ausstellungsräumen stieß Yadegar Asisi auf einen historischen Gasspeicher auf dem Gelände der Stadtwerke Leipzig im Leipziger Süden, später auf den Gasometer auf einem Grundstück der DREWAG in Dresden-Reick.

Die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Gebäude wurden bis in die 1970er Jahre als Gasspeicher genutzt und dann stillgelegt. Aus der Ferne wirken diese Gasometer wie imposante antike Arenen, entpuppen sie sich aber bei näherem Hinsehen als beeindruckende Industriedenkmäler.

Nun sind Panoramen Yadegar Asisis Leidenschaft und in einem Ort, der als Gasometer bekannt ist, werden sie gezeigt. Die Idee, die beiden Begriffe zu verknüpfen sei ihm plötzlich in der Nacht in den Sinn gekommen, so der Künstler. Das Kunstwort „Panometer“ war geschaffen und konnte in den vergangen Jahren zum allgemein bekannten und anerkannten Ort für Asisis Panorama-Ausstellungen in Leipzig und Dresden etabliert werden.

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Außenansicht des Panometers in Dresden (© asisi).

Heute beherbergt das asisi Panometer in Dresden seit 2006 die Panorama-Ausstellung 1756 DRESDEN – Dem Mythos auf der Spur, während in Leipzig seit März 2009 die mittlerweile dritte Panorama-Ausstellung mit AMAZONIEN – Yadegar Asisis Zauberbild der Natur zu sehen ist. Vorherige Panoramen waren dort ROM 312 und 8848 Evererst 360°.

Bild zu Beginn des Beitrags: Visualisierung des Asisi Panometer Dresden mit Panoramabild von Yadegar Asisi im Schnitt (©asisi).

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